Zweiter Workshop: Unternehmensspezifische Vertiefung
Der zweite Workshop richtet sich gezielt an ein einzelnes Unternehmen. Er baut auf den Erkenntnissen des ersten Workshops und den Ergebnissen des Potenzial-Checks auf.
Gemeinsam mit den verantwortlichen Mitarbeitern untersuchen wir die tatsächlichen E-Mail-Prozesse des Unternehmens. Dabei prüfen wir, welche Vorgangsarten sich für eine KI-gesteuerte Automatisierung eignen, welche Informationen bereits vorliegen und welche organisatorischen oder technischen Voraussetzungen noch geschaffen werden müssen.
Ziel des Workshops ist noch nicht der unmittelbare Projektstart. Zunächst wird eine belastbare Entscheidungsgrundlage für ein mögliches Automatisierungsprojekt geschaffen.
Wirtschaftliche Ziele und Automatisierungspotenzial
Am Anfang steht eine gemeinsam vereinbarte und messbare Zieldefinition. Sie beschreibt, welche Prozesse verbessert, welche E-Mail-Kategorien berücksichtigt und welcher Automatisierungsgrad erreicht werden sollen.
Zur Zieldefinition gehören insbesondere die erwartete Produktivitätssteigerung, die daraus resultierenden Ergebnisverbesserungen und die angestrebten Qualitätsstandards. Dazu zählen beispielsweise:
-
Kürzere Bearbeitungszeiten
-
Geringere Prozesskosten
-
Zusätzliche Kapazitäten
-
Niedrigere Fehlerquoten
-
Höhere Zuverlässigkeit und Bearbeitungsqualität
-
Schnellere Reaktionszeiten gegenüber Kunden und Lieferanten
Diese Zielwerte bilden die Grundlage für die spätere objektive Bewertung des Projekterfolgs.
Analyse der unternehmensspezifischen Voraussetzungen
Für die Vorbereitung und Durchführung des Workshops werden insbesondere benötigt:
-
Ergebnisse des bereits ausgefüllten Potenzial-Checks
-
Prozess- und Datenflussdiagramme
-
Organigramme und klar definierte Verantwortlichkeiten
-
Informationen zum ERP-System und zu vorhandenen Schnittstellen
-
Angaben zu Bearbeitungszeiten, Kosten, Mengen und Fehlerquoten
-
Informationen zu bereits automatisierten Prozessschritten
-
Reale, möglichst kategorisierte E-Mails mit Anlagen
-
Angaben zu Datenquellen, Kennnummern und Dokumentstrukturen
-
Anforderungen an Datenschutz, Zugriffsrechte und IT-Sicherheit
Die Anzahl der später benötigten Test-E-Mails richtet sich nach der Zahl und Komplexität der zu erkennenden Vorgangsarten. Die Daten müssen repräsentativ sein und unterschiedliche Absender, Formulierungen, Dokumentstrukturen und Ausnahmefälle enthalten.
Ergebnis des Workshops
Am Ende des Workshops liegen vor:
-
Eine Beschreibung des tatsächlichen Prozesses
-
Eine Bewertung der geeigneten E-Mail-Kategorien
-
Eine erste Einschätzung des realistischen Automatisierungspotenzials
-
Eine Übersicht der vorhandenen und noch fehlenden Daten
-
Eine Bewertung der ERP-Anbindung und der erforderlichen Schnittstellen
-
Messbare wirtschaftliche Ziele und Qualitätsanforderungen
-
Klar definierte Verantwortlichkeiten
-
Eine Empfehlung für die nächsten Schritte
Die DressenHeims Unternehmensberatung begleitet die Zieldefinition, Prozessaufnahme, Datenanalyse und wirtschaftliche Bewertung. Wenn die Ergebnisse ein ausreichendes Potenzial zeigen, können anschließend der Umfang des Projekts und die Anforderungen an einen Proof of Concept festgelegt werden.